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  Kirchhörde - Geologie

Beim geologischen Aufbau Kirchhördes treten Formationen aus dem Paläozoikum mit dem Karbon und aus dem Känozoikum mit dem Pleistozän und dem Holozän auf. Der Nordabhang des Ardeygebirges wird bis in den Kirchhörder Raum von zutagetretenden flözführenden Oberkarbon mit Kohleneisensteinbänken gebildet. Die wichtigsten Flöze bilden der „Hauptflöz“ und der Flöz „Wasserbank“, welche zwischen 25° und 90° einfallen, im Kirchhörder Sattel sich der Oberfläche nähern und zur „Mulde von Gottessegen“ wieder abfallen, weiter südlich hinter der „Gottessegen-Überschiebung“ fast senkrecht anstehen und eine Mächtigkeit von 65–89 cm besitzen.

Vor allem im Osten Kirchhördes durchziehen harte, relativ widerstandsfähige Ruhrsandsteinbänke das zumeist aus Schiefertonen bestehende Gestein, wodurch kleine Erhebungen aus dem umgebenen Gelände aufsteigen. Im Norden und westlich des Kirchhörder Baches finden sich Ablagerungen aus dem jüngeren Pleistozän in Form von feinsandigen Lehmen und tonigen Sanden mit meist wenig mächtigen Geschiebelagern, die sich keilförmig nach Südwesten in das Karbon vorschieben. Die Ablagerungen des Holozän liegen in einem schmalen Streifen beiderseits des Kirchhörder Baches zwischen den oben beschriebenen des Pleistozän und des Karbon. Die Ruhrsandsteine erzeugen nur eine sehr geringe Verwitterungskrume, die nicht sehr fruchtbar ist. Die verwitternen Schiefertone bilden eine stärkere Krume, die einen relativ feuchten Boden hervorbringt.



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