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Interessengemeinschaft
Dortmund Kirchhörde e.V.
Tel.: 0231-973090-0
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Kirchhörde
- Verkehr
Hagener Straße
Bereits im Mittelalter führte eine Straße von Dortmund
nach Hagen durch Kirchhörde, welche Hohe Straße
oder auch Hellweg genannt wurde. 1813 war der Ausbau zu einer Chaussee
abgeschlossen, wobei im Bereich zwischen dem heutigen Restaurant Forstschlößchen
und der Kirchhörder Straße einer Begradigung der Straßenführung
durchgeführt wurde. Die alte Trasse erkennt man heute noch in
den Straßen Am Dimberg und Am Frachen.
Beim Bau der Eisenbahnlinie 1871, bei der auch die Brücke über
die Hagener Straße angelegt wurde, musste die Strassenführung
zwischen der Gotthelfstraße und der Bozener Straße dem
neuen Bahndamm angepasst werden . Bevor in den 60er Jahren des letzten
Jahrhunderts die Ruhrwaldstraße östlich von Kirchhörde
autobahnähnlich ausgebaut wurde, stellte die Hagener Straße
ein Teilstück der B 54 da. Die vierte Etappe der Deutschlandtour
1999 von Bielefeld nach Dortmund führte von der Schanze kommend
die Hagener Straße entlang durch Kirchhörde.
Autobahnanschluss
Im Süden grenzt die 1971 eröffnete Bundesautobahn A 45 Dortmund-Frankfurt
an Kirchhörde. Nächste Auffahrmöglichkeit ist der Anschluss
Dortmund-Süd rund zehn Autominuten entfernt. Seit dem Bau bildet
die A 45 die Grenze nach Schanze, welche vorher durch die Hellerstraße
gebildet wurde. Kein Thema mehr ist der Weiterbau der Bundesautobahn
A 44 über das Autobahnkreuz Dortmund/Witten hinaus, der durch
den Dortmunder Süden geplant gewesen war. Die Trasse sollte zwischen
Kleinholthausen und Hombruch führen, also unweit des Kirchhörder
Nordens.
Schienenverkehr
Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Düsseldorf-DerendorfDortmund
Süd der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft über Wuppertal,
Hagen und Herdecke am 16. Oktober 1871 auch Wuppertaler
Nordbahn genannt wird auch Kirchhörde an das Eisenbahnnetz
angeschlossen, da sich die Gesellschaft im Gegensatz zur Konkurrenz
entschied, den Abschnitt Hagen-Dortmund über Herdecke durch das
Ardeygebirge zu führen. Die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft
hatte beim Bau ihrer Stammstrecke ElberfeldDortmund mit der
Trassierung über Witten das Ardeygebirge umgangen.
Dabei lag der Bahnhof Dortmund-Löttringhausen rund 800 m westlich
des Ortskerns. Die Streckenführung passte sich den topographischen
Verhältnissen an, so dass die Bahnlinie vom Kirchhörder
Norden in einem Bogen westlich um den Ort herumgeführt wurde
und erst im Süden bei der Zeche Gottessegen wieder an die Hagener
Straße heranreichte. Nebengleise der Zeche führten bis
in die Bittermark. Die Station Kirchhörde wurde erst nach Drängen
der im örtlichen Verkehrsverein organisierten Gastwirte 1943
im Norden Kirchhördes an der Hagener Straße eröffnet.
Heute ist der Bahnhof Kirchhörde ein Haltepunkt der Volmetalbahn,
die südlich von Kirchhörde im Ender Tunnel (944 m Länge)
den Hauptkamm des Ardeygebirges unterquert.
Die Inhalte über den dortmunder Stadtteil Kirchhörde sind
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